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Masken und Schilde

Masken, bei Ritualtänzen oder Zeremonien getragen, verkörpern archetypische Vorstellungen der Stammesgruppe. Auch als schutzgebende und unheilabwehrende Objekte wurden sie von Stammesleuten angefertigt und genutzt.

Die hier gezeigten Schilde aus Papua Neuguinea dienten zum Teil auch zur Verteidigung im Kampf. Sie sollten den Träger vor den Waffen des Gegners schützen.
Aber mehr noch als zur bloßen physischen Abwehr von Waffen wirkten diese Schilde mit ihren Symbolen angsterregend auf die Psyche des Gegners. Ein häufig wiederkehrendes Symbol sind etwa die Zangen der Gottesanbeterin. Sie stehen im Zusammenhang mit der Kopfjagd und durch ihren Anblick wurde der Feind oft in panische Angst versetzt, so daß er Waffen und Schild fallen ließ und flüchtete. Ausserdem wurden den Schilden magische Kräfte zugeschrieben. Man benannte sie nach verstorbenen Ahnen und so dienten sie auch der Abwehr von bösen Geistern. Die Asmat aus Papua Neuguinea fertigten Schilde traditionell für ein Fest an, das den Beginn eines Kriegszuges einleitete.